DBV und WLV ziehen Zwischenfazit der Getreideernte

31. Juli 2020

Im seinem zweiten Erntebericht berichtet der DBV, dass die Getreideernte aufgrund von Niederschlägen langsamer vorankommt als in den Vorjahren. Die Erträge werden - bei großen regionalen Schwankungen - in etwa im Mittel der Jahre 2015 bis 2019 erwartet.

Die Ernte von Wintergerste ist in Westfalen-Lippe bis auf Restflächen abgeschlossen. Die Erträge streuen sehr stark zwischen 50 und 100 dt/ha. Über das gesamte Verbandsgebiet liegt der Ertrag ca. 15 Prozent unter dem Vorjahr. Auch die anderen Getreidearten zeigen schwächere Erträge als im Vorjahr, allerdings sind erst 30 bis 40 Prozent der Flächen gedroschen, sodass die ersten Ergebnisse nur Momentaufnahmen sind.

Etwas besser sieht es im Raps aus. Hier kann vorsichtig von einer positiven Tendenz gesprochen werden. Die Mengen liegen bis zu 5 Prozent über dem Vorjahr. Bei Winterweizen und Sommergetreide kommt durch die feuchtere Witterung der vergangenen Wochen zum Auftreten von Zwiewuchs. Mais und Zuckerrüben haben von den Niederschlägen profitiert.

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