Irischer Bauernverband verschärft den Ton in der „Rindfleischkrise“

12. März 2019

(AgE) Der im IFA (irischer Bauernverband) für Nutztiere zuständige Vorsitzende Angus Woods forderte am 26.02.2019 Landwirtschaftsminister Michael Creed auf, in Brüssel das Ausmaß des Brexit für den heimischen Rindfleischsektor zu verdeutlichen und umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um drohende Verluste der Farmer aufzufangen. Laut Woods müssen Jungbullenhalter schon jetzt Preisverluste von 40 Ct bis 50 Ct pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG) beziehungsweise 200 € je Tier wegstecken.
Darüber hinaus forderte Woods die EU-Kommission auf, „unverzüglich“ die Rindfleischimporte in die EU zu stoppen. Dem IFA zufolge führt die Gemeinschaft einschließlich Großbritannien jährlich rund 330.000 t Rindfleisch ein, wovon 245.000 t oder 75 % aus den Mercosur-Ländern stammen.

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