Südkorea hebt Beschränkungen für dänisches und niederländisches Rindfleisch auf

08. Oktober 2019

(AgE) Südkorea hat nach fast 20 Jahren die Einfuhrbeschränkungen für Rindfleisch und Rindfleischerzeugnisse aus Dänemark und den Niederlanden aufgehoben. Wie die Europäische Kommission am 27.09.2019 in Brüssel bekanntgab, gehören die beiden Mitgliedstaaten zu den ersten Ländern in der EU, die den Export in das südostasiatische Land wieder aufnehmen dürfen. Die Brüsseler Behörde bezeichnete die Aufhebung der Handelsbeschränkungen als Zeichen des „wohlverdienten Vertrauens in das umfassende, vielschichtige und sehr effiziente System der Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheitskontrolle in der EU“.
Im Jahr 2001 hatte Südkorea die Restriktionen als Reaktion auf den Ausbruch der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) in der EU erlassen. Die Kommission betonte indes, auch weiterhin eng mit den koreanischen Behörden zusammenzuarbeiten, um den verbleibenden Mitgliedstaaten, die noch auf die Ausfuhrgenehmigung für Rindfleisch und Rindfleischerzeugnisse warteten, den Marktzugang zu sichern. Die koreanischen Behörden hätten erst kürzlich bei einem Treffen zu Gesundheits- und Pflanzenschutzfragen zugesichert, dass die anhängigen Anträge anderer EU-Mitgliedstaaten rechtzeitig bearbeitet würden.
Der scheidende Agrar- und voraussichtlich baldige Handelskommissar Phil Hogan bezeichnete die Schritte als wichtigen Vertrauensbeweis für die Sicherheit und Qualität des europäischen Rindfleischs. Zugleich äußerte der Ire die Hoffnung, dass es nun nicht mehr lange dauere, bis auch andere EU-Staaten für den Export in diesen wichtigen und wertvollen Markt zugelassen würden.

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