Bislang weniger Rinder als 2019 geschlachtet

26. Mai 2020

(AMI) In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 wurden insgesamt weniger Rinder geschlachtet als im Vorjahr. Nach den revidierten Zahlen des Statistischen Bundesamtes unterschritten die Schlachtzahlen mit 870.000 Tieren die Vorjahreslinie um 1,5 %. Besonders stark sank dabei die Anzahl der Kuhschlachtungen mit einem Minus von 5 %. Das ist nicht ungewöhnlich, da sowohl 2018 als auch 2019 aufgrund der Futterknappheit verstärkt Kühe selektiert wurden und entsprechend der Kuhbestand in Deutschland deutlich gesunken ist. Zeitgleich stiegen die Schlachtungen bei den Jungbullen um fast 2 % im Vorjahresvergleich. In der Summe wurden von Januar bis März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 1,8 % mehr Rinder der Fleischerzeugung zugeführt. Im Vergleich mit den Stückzahlen sank die erzeugte Fleischmenge mit einem Minus von 0,3 % weniger stark, da die Schlachtgewichte im Durchschnitt um 5 kg gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Für das laufende Jahr wird insgesamt ein um etwa 2 % geringeres Schlachtaufkommen erwartet als 2019.

 

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