ASP: WLV rät zu äußerster Vorsicht

14. September 2018

Gestern wurde bekannt, dass bei zwei toten Wildschweinen in Belgien das ASP-Virus nachgewiesen worden ist. Die Kadaver wurden im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien (Nähe Gemeinde Etalle) etwa 60 km von der deutschen und 120 km von der nordrhein-westfälischen Grenze entfernt gefunden. Der Verwesungszustand der Tiere deutet darauf hin, dass der Eintrag des Virus schon vor mehr als 15 Tagen erfolgte.

Die Region um den Fundort ist sehr waldreich mit nur einer kleinen Anzahl von Hausschwei-nebeständen. Der Eintrag des Virus erfolgte mit hoher Wahrscheinlichkeit durch weggeworfene Lebensmittel. Durch das Gebiet führt eine vielbefahrende Verkehrsader.

Mit dem Fund ist die Gefahr, dass die Seuche auch auf Deutschland übergreift, noch konkreter geworden. In Frankreich haben die Behörden bereits mit der Kadaversuche begonnen. Gleiches soll in Rheinland-Pfalz starten. 

In einer Telefonkonferenz hat sich Ministerin Ursula Heinen-Esser gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und dem zuständigen Abteilungsleiter sowie den Hauptgeschäftsführern von WLV und RLV über das weitere Vorgehen abgestimmt. Im Laufe des weiteren Nachmittags wird sich der WLV gegenüber der Presse äußern.

Pressemitteilung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner

Aufruf zur erhöhten Wachsamkeit durch NRW-Ministerin Ursula Heinen-Esser

Auf unserer Webseite finden Sie Regeln zum Umgang mit der Seuche, eine Übersicht über Maßnahmen im Falle des Seuchenausbruchs sowie Merkblätter für Landwirte, für Jäger und für Saisonarbeitskräfte (in englischer, polnischer, rumänischer und tschechischer Sprache).

 

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