In Deutschland verstärktes ASP-Monitoring

18. September 2018

Wie das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf mitteilte, findet in grenznahen Regionen Nordrhein-Westfalens ein verstärktes ASP-Monitoring bei Wildschweinen statt. Darüber hinaus wurden die Veterinärbehörden in den Kreisen Aachen, Euskirchen und Düren aufgefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen auf den Schweine haltenden Betrieben zu überprüfen.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wies noch einmal darauf hin, dass der Ausbruch in Belgien mit großer Sicherheit auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sei und die Situation höchste Wachsamkeit erfordere.

WLV-Präsident Johannes Röring forderte angesichts der zunehmenden Einschleppungsgefahr der ASP, dass „alles Menschenmögliche getan werden muss, um ein Übergreifen nach Deutschland zu verhindern“. Er appelliert an Schweinehalter, die Jäger sind, auf Jagdreisen in ASP-Gebiete unbedingt zu verzichten. Dies gelte nicht nur aktuell für Belgien, sondern auch für Osteuropa.

Auch in Frankreich löste das Auftreten der ASP größte Besorgnis aus. Der Fundort der infizierten Tiere ist nur rund 10 km von der französischen Grenze entfernt.

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