Geplante Grundsteuerreform gefährdet Tierhaltung

04. September 2019

(AgE) Der DBV kritisiert scharf die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Bewertungsgesetzes, denen zufolge landwirtschaftliche Zusammenschlüsse zur gemeinsamen Tierhaltung ohne eigene Flächen künftig nicht zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zählen sollen und damit als gewerblich einzustufen wären. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken wies darauf hin, dass vor allem die bäuerliche Tierhaltung stark unter Druck geraten würde, sollte die bewährte Regelung des § 51a Bewertungsgesetz im Zuge der Grund-steuerreform gestrichen werden. Zwischenzeitlich regt sich auch in der Unions-Fraktion Widerstand gegen den Gesetzentwurf. „Eine Streichung des § 51a Bewertungsgesetz ist für uns nicht nachvollziehbar“, erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann. Seiner Einschätzung nach droht damit vielen langjährigen und Kooperationen - gerade zwischen kleineren landwirtschaftlichen Betrieben - das Aus.

Daten werden geladen …