Hände weg von unserer Tierhaltung

11. Januar 2019

Erhalt der Tierhaltung wichtigste Aufgabe des WLV in 2019

Den Erhalt der Tierhaltung als Rückgrat der heimischen Landwirtschaft hat Bauernpräsident Johannes Röring beim Havichhorster Presseabend als wichtigste Aufgabe des WLV in den kommenden Monaten bezeichnet. Die gestern vom Land Berlin beim Bundesverfassungsgericht eingereichte Klage gegen die Mindeststandards in der Schweinehaltung ist für Röring ein Frontalangriff auf die Lebensgrundlage vieler Bauernfamilien. Getroffen werden sollten zudem die von der Schweinehaltung abhängigen Wirtschaftsbereiche.

Röring sagte wörtlich: „Es ist verantwortungslos, dass Teile der Gesellschaft glauben, immer mehr Grundlagen unseres Wohlstands zerstören zu müssen. Nach der Energiewirtschaft und der Dieseltechnologie gerät nun die heimische Tierhaltung ins Visier. Wir müssen diese wichtige Säule des Wohlstands unserer Region erhalten. Ich kann nur sagen: Hände weg von der Tierhaltung!“

Tierhaltung, Ackerbau und Offensive Nachhaltigkeit im Fokus beim Havichhorster Presseabend

Trotz einer uneinheitlichen Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft und aktuell heftiger Attacken gegen die heimische Nutztierhaltung blicken die Bauern in Westfalen-Lippe mit verhaltenem Optimismus auf das neue Jahr. Diese Einschätzung gab Bauernpräsident Johannes Röring gestern im Verlauf des Havichhorster Presseabends.

Die Stimmung auf den landwirtschaftlichen Betrieben beschreibt Röring momentan als "je nach Produktionsrichtung sehr unterschiedlich". Die Erzeugerpreise für die Hauptprodukte Milch und Fleisch hätten sich 2018 sehr unterschiedlich entwickelt. "Für das kommende Jahr erhoffen wir uns vor allem für die Schweinehalter eine spürbare Wende zum Besseren“, so Röring. Mit Blick auf 2019 herrscht bei den Milchbauern verhaltener Optimismus. Nach wie vor unklar sind die Auswirkungen der Dürre des letzten Jahres auf die Höhe der Milchanlieferungen. Deutlich spürbar sind jedoch die Belastungen durch die dürrebedingten zusätzlichen Futterkäufe. Die Ackerbauern in Westfalen-Lippe erwarten für das neue Jahr keine größeren Preisausschläge, da die Getreidelager weltweit gut gefüllt sind.

Unverändert mit großer Sorge verfolgen die Tierhalter in Westfalen-Lippe die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

 

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