Berufsstand ehrt Johannes Röring

17. Februar 2020

Höchste Auszeichnung für jahrzentelangen Einsatz

Mit der höchsten Auszeichnung des landwirtschaftlichen Berufsstandes in Westfalen-Lippe ehrt der WLV seinen scheidenden Präsidenten, Johannes Röring.

Bei einer Feierstunde überreichte ihm sein frisch gewählter Nachfolger Hubertus Beringmeier die Schorlemer-Plakette in Gold. In Anwesenheit von NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser und DBV-Präsident Joachim Rukwied würdigte Beringmeier die Verdienste von Johannes Röring. Dieser habe sein halbes Leben führende Funktionen im Bauernverband inne und arbeite seit gut 15 Jahren zusätzlich im Deutschen Bundestag. Er kenne keine Scheu, Verantwortung zu übernehmen. Sein Name stehe heute vor allem für großes Fachwissen in 2 Bereichen: Tierhaltung und Nährstoffmanagement. Sein Fachwissen sei in Expertenrunden sehr geschätzt, von manchen auch gefürchtet

Johannes Röring habe bleibende Erfolge erzielt, u.a. durch

  • die Gründung der Initiative Tierwohl
  • die Schaffung des Studiengangs Agrarkommunikation an der Hochschule Osnabrück
  • die Gründung der Tierseuchen-Vorsorgegesellschaft
  • die Gründung der Wildtierseuchen-Vorsorgegesellschaft
  • die Verabschiedung der „Havichhorster Erklärung“
  • den Start der „Offensive Nachhaltigkeit“
  • die Gründung der „Landwirt schafft Leben GmbH“
  • die Förderung des „Uganda-Projekts“

Der Dank des WLV und auch sein persönlicher Dank, sagte Hubertus Beringmeier, gehe heute auch an die Ehefrau Magdalene und die ganze Familie Röring, ohne deren Unterstützung dies alles nicht möglich gewesen wäre.

Ministerin Ursula Heinen-Esser würdigte in ihrer Ansprache vor allem die stete Gesprächsbereitschaft von Röring und seine fundierte Sachkenntnis. DBV-Präsident Joachim Rukwied hob besonders die gute Zusammenarbeit von Röring mit den Kollegen der Landesbauernverbände hervor. Auf die westfälisch-lippischen Bauern und Bäuerinnen und ihren Präsidenten habe sich der Deutsche Bauernverband immer verlassen können.

Johannes Röring hatte sein Amt nach knapp acht Jahren als Bauernpräsident zur Verfügung gestellt, um sich ganz auf seine Arbeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestags zu konzentrieren.

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