Lösungen für den Hochwasserschutz

06. Juni 2017

Konzepte im Gespräch beim Nebenerwerber-Infoabend

Wilhelm Garbert stellte das „Rheder Modell“ technischen Hochwasserschutzes vor.  Foto: Markus Müller, WLV

Vertreter von Landwirtschaft und Behörden erneuerten beim öffentlichen Abend des Nebenerwerbsausschusses am vergangenen Mittwoch ihre Bereitschaft,  bei der Suche nach geeigneten Hochwasserschutzkonzepten im Kreis Borken im Austausch zu bleiben. Die Infoveranstaltung in der Gaststätte „Zum Breul“ in Stadtlohn stand unter der Überschrift „Der nächste Regen kommt bestimmt – Was gibt’s Neues beim Hochwasserschutz?“ 

Einen Überblick über die Möglichkeiten im Hochwasserschutz gab dabei Friedel Wielers (Abteilungsleiter „Planung, Natur-, Arten- und Hochwasserschutz, Wasserbau“ beim Kreis Borken). Der Diplomingenieur warf zugleich einen Blick zurück auf gewesene Hochwasserereignisse. Bei den meisten der rund 40 Besucher dabei noch gut im Gedächtnis war das Hochwassergeschehen im letzten Juni mit viertägigem Katastrophenalarm im Kreis Borken. Wielers machte an einigen Stellen die Zwänge deutlich, unter denen die Formulierung von Hochwasserschutzkonzepten steht, unter anderem eine jeweils zweckmäßige Verknüpfung mit Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie.

Wie die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes für eine Kommune im Einzelfall aussehen kann, stellte Richard Bömer am Beispiel Ahaus vor. Bömer ist Leiter des Fachbereichs „Tiefbau und Entsorgung“ bei der Stadt Ahaus und dort unter anderem für den Hochwasserschutz zuständig. Ahaus hatte im August 2010 mit einem Extrem-Hochwasser zu tun und war 2014 in die konkrete Planung eingestiegen.

Das „Rheder Modell“ mit einer starken Betonung technischer Hochwasserschutz-Elemente stellte Ratsmitglied und Ortslandwirt Wilhelm Garbert  abschließend vor.

Der WLV-Kreisverband wird das Thema mit allen Beteiligten in den nächsten Monaten weiter erörtern.

 

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