Antragskonferenzen zu A-Nord in Ahaus und Wesel

22. Mai 2018

Möglichkeit zur weiteren Meinungsbekundung zum Stromleitungsbau

Früheres Erdkabel-Projekt in Raesfeld

Am 29. Mai 2018 ab 9:30 Uhr findet die 1. Antragskonferenz zum A-Nord-Leitungsbauvorhaben in Ahaus, Wüllenerstraße 18  im Kulturquadrat/Stadthalle statt. Im WLV betroffen sind die Kreisverbände Steinfurt und Borken. Die Antragskonferenz für den Planungsabschnitt D  -  Rhede/Bocholt findet am 7. Juni ab 9.30 in der Niederrheinhalle in Wesel statt.

Die Antragskonferenzen sind öffentlich. Mitglieder können und sollten die Möglichkeit zur Teilnahme an der Antragskonferenz nutzen, um sich selbst zu Wort zu melden und Einwendungen oder Anmerkungen zu Protokoll zu geben, oder aber Sie lassen sich aus erster Hand informieren.

Anmeldung für die Antragskonferenz(en) zu A-Nord

Hier können Sie sich anmelden.

Der WLV Kreisverband Borken wird im Anschluss der Antragskonferenz eine erste Stellungnahme abgeben.

Grundlage der Antragskonferenz ist der von Amprion gestellte Antrag auf Bundesfachplanung, der einen Vorschlagskorridor sowie Korridoralternativen enthält. Die Antragskonferenz dient insbesondere dazu, Informationen zur Umwelt- und Raumverträglichkeit der vorliegenden Korridorvorschläge zu sammeln. Es wird zudem darüber diskutiert, welche weiteren Untersuchungen noch erfolgen sollten. Basierend auf den Ergebnissen der Antragskonferenzen, legt die Bundesnetzagentur (BNetzA) anschließend den Untersuchungsrahmen für die Bundesfachplanung fest. Dieser enthält Vorgaben, welche Unterlagen und Gutachten Amprion im weiteren Verfahren noch einreichen muss.

Wie geht es nach den Antragskonferenzen weiter?

Auf der Grundlage des Untersuchungsrahmens vervollständigt und aktualisiert Amprion die  Antragsunterlagen. Da­bei wird auf Basis der tiefergehenden Untersuchungen die Planung konkretisiert und ein erneuter Trassen­korridorvergleich durchgeführt. Das Ergebnis legt Amprion dann erneut der BNetzA zur Prüfung vor. Sodann startet die Bundesnetzagentur die Behörden- und Öffentlich­keitsbeteiligung mit der Auslegung und Veröffentli­chung der Unterlagen. Zu diesen Dokumenten können sich Träger öffentlicher Belange und Vereinigungen, aber auch Bürger äußern. Die eingegangenen Einwen­dungen werden dann von der Bundesnetzagentur in einem Erörterungstermin mit dem Vorhabenträger und denjenigen, die fristgerecht Einwendungen erhoben haben, erörtert, das heißt: fachlich diskutiert. Am Ende des Bundesfachplanungsverfahrens trifft die BNetzA die Entscheidung über einen möglichst raum- und umweltverträglichen Trassenkorridor. Daran schließt sich dann der Antrag Amprions auf Planfeststellung an, womit das Verfahren dann in die konkrete Planung geht.

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