WLV gibt Stellungnahme zu A-Nord ab

02. Juli 2018

Amprion kündigt aktualisierten Antrag für Ostern 2019 an

WLV-Protest gegen Amprions Pläne für A-Nord-Leitung am 18. Januar in Ahaus

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat auf die beantragte Bundesfachplanung der Firma Amprion zum Leitungsbauverfahren A-Nord von Emden bis Osterath die ersten Antragskonferenzen durchgeführt.

Am 29. Mai in Ahaus (Planungsabschnitt C) und am 7. Juni in Wesel (Planungsabschnitt D) konnten Interessierte sich einbringen und verfolgen, wie das Für und Wider der beantragten Trassenkorridore im Rahmen der Raumplanung und Umweltverträglichkeitsprüfung diskutiert wurde.

A-Nord: Wie geht es jetzt weiter?

Unter Berücksichtigung der Antragskonferenzen sowie vor dem Hintergrund der Stellungnahmen  -  unsere Stellungnahme finden Sie hier -  muss  Amprion den bislang gestellten Antrag aktualisieren und vervollständigen. Das Ergebnis hieraus wird ein vervollständigter Antrag gemäß § 8 Netzausbaubeschleunigungsgesetz sein, den Amprion für etwa Ostern 2019 angekündigt hat.

Anschließend wird dieser Antrag dann förmlich zur Einsichtnahme nochmals für einen Monat ausgelegt. Mit einem weiteren Monat als Frist zur Stellungnahme wird es daran anschließend nochmals zu Antragskonferenzen im Sinne einer Öffentlichkeitsbeteiligung kommen, zu der die Bundesnetzagentur einladen wird. Erst danach kommt es zur abschließenden Entscheidung und Veröffentlichung des Korridors durch die  BNetzA. Amprion wird damit auch die Verpflichtung auferlegt, in diesem Korridor einen Planfeststellungsantrag mit der konkreten Leitungstrasse zu beantragen.

Weitere Informationen zum Stromnetzausbau

Den weiteren Stromnetzausbau und die hierzu bislang geltenden Festlegungen können unter der Internetseite zum "Netzentwicklungsplan Strom 2030" eingesehen und verfolgt werden.

 WLV-Stellungnahme v. 26. Juni 2018 zum Antrag auf Bundesfachplanung für das Vorhaben A-Nord ( Dateigröße: 900 KB)

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