"Greening sinnvoll gestalten"

02. Mai 2014

Bezirksverband Sauerland-Hellweg

Die Forderung, das Greening so gerecht zu gestalten, dass keine wertvollen landwirtschaftlichen Flächen aus der Bewirtschaftung genommen werden, war deutlicher Konsens  der Versammlung des WLV-Bezirksverbandes Sauerland-Hellweg. Zudem fassten die Vertreter aus den Kreisverbänden Ruhr-Lippe, Soest, Ennepe-Ruhr, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerland "eine räumliche Begrenzung bei der Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen" als Diskussionsergebnis zusammen. Bei der Sitzung unter Leitung des Bezirksverbandsvorsitzenden Josef Schreiber in Meschede schlugen sie die aus der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung eingeführten „Naturräume“ als Begrenzungsgebiet vor. So biete das Greening die Chance, es einzelbetrieblich sinnvoll zu nutzen.

Sensibilisieren für die möglichen Gefahren der überbetrieblichen Nährstoffverbringung wollen die Vorsitzenden unter Berücksichtigung der flächengebundenen Tierhaltung. Problemen wie Sicherheit bei der Hygiene und Kontrolle über Gülleausbringung auf Pachtflächen seien zum Beispiel  mit Kooperationen und Allianzen unter bereits bekannten Geschäftspartnern zu  begegnen.

Darüber hinaus sei es dringend notwendig, bei der Betriebsentwicklung das Nährstoffmanagement von vorneherein im Auge zu behalten, appellierte der Bezirksverband.

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