Landwirte distanzieren sich von fürchterlicher Tierhaltung in Medebach

15. Dezember 2016

Im Fall der in einer Medebacher Hobbytierhaltung aufgefundenen toten Ziegen distanziert sich der Landwirtschaftliche Kreisverband Hochsauerland deutlich: „Solche Missstände dulden wir als Landwirte nicht, eine solche Verwahrlosung und Unterversorgung von Tieren verurteilen wir aufs Schärfste“, so Kreisverbandsvorsitzender Josef Schreiber nach dem Fund der Kadaver.

Der hessische Tierhalter, der erst seit einiger Zeit seinen Hof auf Medebacher Stadtgebiet betreibt, ist kein WLV-Mitglied und offensichtlich auch kein gelernter Landwirt. Der Hochsauerlandkreis hat sowohl Strafanzeige erstattet als auch ein Tierhalteverbot beantragt. Josef Schreiber: „Der Landwirtschaftliche Stadtverband Medebach/Hallenberg hat den Betreiber, dessen Hof einen sehr verwahrlosten Gesamteindruck macht, mehrfach darauf hingewiesen, dass die Landwirte in Medebach eine solche Art der Tierhaltung nicht dulden. Die Eskalation der Zustände zu der jetzigen Katastrophe hätte nicht sein müssen.“

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