Vorsicht Pferdehalter!

14. November 2013

Derzeit ist wieder eine erhöhte Anzahl von erkrankten/verendeten Pferden auf Grund der atypischen Weidemyopathie zu verzeichnen.
Zuletzt gab es im Herbst/Winter des Jahres 2009 eine größere Erkrankungswelle in Nordrhein-Westfalen, damals waren vor allen Dingen die Bereiche Soest, Paderborn und Olpe betroffen. Eine hohe Anzahl von Tieren verendete an dieser Erkrankung.
In den letzten Wochen ist in verschiedenen Kreisen in Nordrhein-Westfalen diese Erkrankung in höherem Maße aufgetreten und es sich bereits viele Pferde an dieser gefährlichen Muskelerkrankung gestorben.
Die atypische  Weidemyopathie kommt ausschließlich bei Weidepferden vor, und zwar vorwiegend im Herbst und bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Der Krankheitsverlauf endet fast immer tödlich. Die an der Weidemyopathie erkrankten Tiere können Anzeichen wie einen steifen Gang, Koordinationsstörung, eine schnelle Atmung und einen dunklen Urin aufweisen. In letzter Konsequenz kommt es häufig zum Festliegen der Tiere auf Grund der Vergiftungserscheinungen und Muskellähmungen.

Die Ursache der sogenannten atypischen Weidemyopathie lässt sich auf die Samen von Ahornbäumen zurückführen. Dies ist das Ergebnis von drei aktuellen Studien aus Belgien und den USA.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bedarf bei Ihrem WLV Kreisverband.

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