Der neue Entwurf des Regionalplans Ruhr

31. Oktober 2018

Der neue Entwurf des Regionalplans Ruhr liegt seit Ende August vor. Er soll die im Verbandsgebiet des Regionalverbandes Ruhrgebiet geltenden Regionalpläne für die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster und den regionalen Flächennutzungsplan der Planungsgemeinschaft Ruhr ablösen.

Der Regionalplan legt die räumlichen und strukturellen Entwicklungen in der Region als raumplanerisches Gesamtkonzept fest. Als Planungsgrundlage gibt er die Rahmenbedingungen für die Flächennutzungspläne der Kreise und der kreisfreien Städte und der daraus zu entwickelnden Bebauungspläne vor. Gleichzeitig hat der Regionalplan die Funktion als Landschaftsrahmenplan, z.B. für die Aufstellung oder Änderung von Landschaftsplänen.

Der Regionalplan ist behördenverbindlich und wirkt sich somit erst indirekt - in Form von Baugenehmigungen oder Ablehnungen - und über einen langen Zeitraum, i.d.R. 10 - 15 Jahre, aus.

Gleichwohl ist es wichtig, sich jetzt über die vorgesehenen Festsetzungen, z.B. Siedlungsflächen, Verkehr, Gewerbe, Biotopverbund usw. zu informieren, zur Sicherung des eigenen Betriebsstandortes vor heranrückender Wohnbebauung oder bei der Ausweitung von Naturschutzgebieten.

Auch die Entwicklungsperspektiven des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes sind wichtiger Standpunkt in einer möglichen Stellungnahme.

Die Pläne können im Internet unter

www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplan-ruhr.html

oder bei den Kreisen und kreisfreien Städten bis zum 27.02.2019 eingesehen werden-

Einwände und Stellungnahmen können bis zum 01.03.2019 abgegeben werden.

In Veranstaltungen auf Stadt- oder Gemeindeebene werden wir gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer über die Planungen informieren.

Für individuelle Stellungnahmen stehen wir Ihnen mit unserem Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

 

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