Zeigen, wie groß die Sorgen und Nöten auf unseren Betrieben sind - Steinfurter Bauern auf dem Weg nach Berlin

25. November 2019

Berlin ist in diesen Tagen das Ziel der Bauern aus dem ganzen Bundesgebiet.   Aufgerufen zur Demonstration am Dienstag, 26. November haben die Bewegung „Land schafft Verbindung“ und verschiedene Landesbauernverbände, darunter auch der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband.

Die Landwirte wollen mit Nachdruck den Politikern nochmals die Forderungen der deutschen Landwirtschaft vortragen: Kooperation statt Verbote, Dialog statt Konfrontation.

Aus Westfalen-Lippe machen sich mehr als 1000 Bäuerinnen und Bauern auf den Weg nach Berlin. Auch im Kreis Steinfurt ist die Bereitschaft hoch, für die Forderungen der Landwirtschaft auf die Straße zu gehen. „Nach den Demonstrationen in Bonn und Hamburg tragen wir unsere Forderungen nun nach Berlin“, sagt Albert Rohlmann, Landwirt aus Hörstel.  "Gemeinsam haben wir Bauern und Bäuerinnen eine starke Stimme", so der Vorsitzende des WLV-Kreisverbandes Steinfurt. "Wir wollen in Berlin der Poltik zeigen, wie groß die Nöte auf den landwirtschaftlichen Betrieben sind."

Viele Landwirte aus dem Münsterland fahren am frühen Dienstagmorgen mit Bussen und einem Sonderzug nach Berlin. Schon am heutigen Montag (25. Nov.) starten weitere Landwirte aus dem Kreis Steinfurt ihre Traktoren, um die gesamte 500 Kilometer Strecke an die Spree hinter dem Steuer zurückzulegen.

Darüber hinaus treffen sich heute (25.11.) um 11 Uhr in Steinfurt alle Landwirte, die im Rahmen einer Staffelfahrt nach Berlin zeigen, dass sie Teil einer großen Bewegung sind. Von Steinfurt aus fahren die Traktoren zu einem Sammelpunkt in Münster und weiter über Hamm nach Bielefeld.

 

Daten werden geladen …