Mitmach- und Erlebnisstand der heimischen Landwirtschaft anlässlich des Weltmilchtages

30. April 2014

Stadtfest in Halle: Kuh und Kalb zum Anfassen

Gütersloh/WLV (Re) „Die Kuh, das Kalb, die Milch – echt ku(h)l“ – unter diesem Motto präsentiert sich der Landwirtschaftliche Kreisverband Gütersloh am Christi Himmelfahrtstag (29. Mai 2014) mit einen großen Mitmach- und Erlebnisstand auf dem Stadtfest in Halle (Standort Bahnhofstr.). Eine „echte“ Kuh und ihr Kalb können ab 11.00 Uhr bestaunt, angefasst und gestreichelt werden. Darüber hinaus warten auf die kleinen und großen Besucher jede Menge Aktionen wie Wettmelken, Milchflipper, Käsewürfel-Spiel, Glücksrad oder eine Aktiv-Elektro-Bilderwand. Zudem werden Milch-Kostproben sowie viele Informationen rund um die Quelle Kuh und ihren kostbaren, weißen Saft geboten.

Anlässlich des „Internationalen Tages der Milch“, der weltweit immer am 1. Juni gefeiert wird, dreht sich an dem Aktionsstand der heimischen Landwirtschaft alles rund um den weißen Fitmacher. Der Berufsstand möchte auf die natürliche Herkunft der Milch und ihre Bedeutung für eine ausgewogene Ernährung aufmerksam machen. Aber nicht nur das: „Wie die Milch erzeugt wird und wie Kuh und Kalb leben, wissen längst nicht mehr alle“, erklärt Arnold Weßling, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh. „Deshalb möchten wir an diesem Tag informieren und aufklären wie die Tiere heute auf dem Bauernhof gehalten werden.

Was tun Landwirte, damit sich die Tiere wohl fühlen? Nutztierhaltung gestern – heute: Was hat sich geändert? Warum hat sie sich geändert? Fragen, über die der Berufsstand mit den Verbrauchern reden und gleichzeitig Wissen aus erster Hand vermitteln möchte. Durch eine Entfremdung bestehe oft Unkenntnis über die tatsächlichen Gegebenheiten in den heutigen Ställen. „Viele haben leider keinen echten Bezug mehr zur Landwirtschaft und können nicht unterscheiden zwischen der Darstellung in der Werbung und der Realität“, so Weßling. „Deshalb geht es uns um eine ehrliche Debatte.“ Das Vertrauen der Verbraucher sei für die Bauern essenziell.

Was steckt in der Milch? Warum ist sie so wichtig für eine vollwertige Ernährung? Was wird aus dem „weißen Saft“ alles gemacht? „Unser Anliegen ist natürlich auch, für die Milch zu werben“, unterstreicht der Vorsitzende. „Das tun wir mit Unterstützung der Landfrauen“, bekräftigt der Vorsitzende. „Sie geben viele wertvolle Infos und Tipps rund um das weiße Lebenselixier.“ Leider habe die Milch mit den Jahren ein etwas altmodisches „Heidi- und Oma-Image“ angesetzt. Doch der „weiße Saft“ sei ein reicher und wertvoller Nährstoff-Cocktail, den die Natur serviere. Weßling: „Wir wollen an diesem Tag verdeutlichen, dass die Milch und ihre vielen Milchprodukte eine geschmackvolle, fitmachende, gesunde und ‚ku(h)le‘ Palette bieten.“

Der Vorsitzende Weßling verspricht an dem Stand der heimischen Landwirtschaft zum Weltmilchtag viel Spass und Erlebnis, Aktion und Information zum Zuschauen und Mitmachen. Besonders die Kinder würden auf ihre Kosten kommen.

Kasten Rund 18.000 Kühe erzeugen im Kreis Gütersloh auf rund 380 Bauernhöfen etwa 140 Millionen Liter Milch im Jahr. Das sind mehr als 380.000 Liter täglich, mit denen 1,5 Millionen Menschen versorgt werden. „Die Milcherzeugung ist der bedeutenste Wirtschaftszweig der Landwirtschaft bei uns im Kreis“, erläutert der Vorsitzende Weßling und weiter: „Die Milchbauern prägen mit ihren Wiesen und Weiden in hohem Maße die heimische Umwelt.“ Die Kühe seien die besten Landschaftspflegerinnen.

Wann gibt eine Kuh überhaupt Milch gibt?

„Sie gibt erst Milch, wenn sie ein Kalb geboren hat“, erklärt der Vorsitzende Weßling. Im Alter von zwei bis zweieinhalb Jahren bekomme sie ihr erstes Kalb. Erst nach der Geburt des Kalbes, beginne der Körper der Kuh mit der Milchproduktion, „dass ist wie beim Menschen auch“. Die Höhe der jährlichen Milchmenge einer Kuh richte sich nach den genetischen Voraussetzungen und der Fütterung. Im Durchschnitt gebe eine Kuh täglich 22 Liter Milch. Aus dieser Menge könnten beispielsweise 22 Kilogramm Joghurt, fünf Kilogramm Quark oder 2,2 Kilogramm Käse hergestellt werden.

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