Siegerehrung:
Beste Bilder von Nachwuchs-Bauern prämiert

Preisträger aus dem Kreis Gütersloh dabei

17. Juni 2020

Westermeyer: „Landwirtschaft online und offline vermitteln"

Sonderpreis

Simon Alexander Fritsche aus Halle

Gütersloh /wlv (Re) Kreativ und engagiert: Die Gewinner des OWL-Wettbewerbs Bildkommunikation 2020 sind am Mittwoch ausgezeichnet worden. Einen Sonderpreis hat Simon Alexander Fritsche aus Halle erzielt. Bei der Preisübergabe am Mittwoch (17.6.2020) in Beverungen sind die Sieger und Siegerinnen des gemeinsamen Wettbewerbs des Landwirtschaftlichen Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe und der Fachschule für Agrarwirtschaft in Herford geehrt worden. Das Motto des Wettbewerbs: „Landwirtschaft hierzulande zeigt viele Gesichter“

Tolle Fotos seien von den Jungbäuerinnen und -bauern gemacht worden. „Die Bilder spiegeln die wirkliche Landwirtschaft wieder“, so der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh Andreas Westermeyer. „Sie präsentieren die Vielfalt des grünen Berufszweiges. Er freut sich, dass mit Simon Alexander Fritsche ein Gewinner aus dem Kreis Gütersloh dabei ist.

Insgesamt acht Fotos sind gekürt, neben den ersten drei Siegerplätzen sind Sonderpreise vergeben worden. Die Gewinner kommen aus ganz Ostwestfalen-Lippe: Der Gewinner des ersten Preises ist Henning Baumann aus Bielefeld, der zweite Preises geht an Janek Güthoff aus Beverungen. Der dritte Preisträger ist Henrik Südmeyer aus Bad Oeynhausen. Er hat auch einen Sonderpreis für ein weiteres Foto bekommen. Weitere Sonderpreise gehen an Stefanie Spiech aus Bielefeld und Thomas Werning aus Salzkotten. Norman Middeke aus Detmold und Daniel Walgern aus Extertal reichten gemeinsam ein Foto ein, auf dem beide zu sehen sind.

Die Bildern zeigen die Junglandwirte und –landwirtinnen mit ihren Rindern, Kühen, auf dem Acker oder wie seit Generationen nachhaltig gewirtschaftet wird. Die Fotos wird der Berufsstand in vielfältiger Weise einsetzten, offline zum Beispiel für Großplakate, Aufkleber, Postkarten oder Rezeptkarten. Außerdem kommen sie wieder für die neue Werbung auf Bussen in der Region zum Einsatz. Online finden sie Verwendung in den sozialen Medien bei Whatsapp, Facebook oder Instagram. Das Anliegen des Berufsstandes: „Wir wollen die Landwirtschaft in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken“, so der Vorsitzende.

„Landwirtschaft online und offline vermitteln"

Westermeyer unterstreicht, wie wichtig es sei, den grünen Berufszweiges der Bevölkerung zu erklären. „Wie wollen sichtbar machen, wer unser Essen auf dem Tisch bringt und das online und offline“, erklärt der Vorsitzende. Die Menschen hätten in der Corona-Krise die Vorteile, die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, kennen und schätzen gelernt. „Wir Landwirte hoffen, dass sich auch über die Corona-Krise hinaus die Bedeutung und Wertschätzung der heimischen Versorgung mit Lebensmitteln dauerhaft bei den Menschen verankert“, so Westermeyer und appelliert, dass die Politik erkennen müsse, wie wichtig die hiesige Landwirtschaft sei und das bei ihrem Handeln berücksichtigen müsse.

„Wir wollen den Dialog“

Dem Preisträger Simon Alexander Fritsche ist es ganz wichtig aufzuklären: „Wir möchten zeigen wie Landwirtschaft funktioniert. Wir möchten die Vorurteile, die einfach aus Unwissenheit über unseren Beruf und die Landwirtschaft im Allgemeinen bestehen, abbauen.“ Er hat Verständnis, das mit zunehmender Entfernung von der Landwirtschaft, der Erzeugung und Herstellung der Lebensmittel, Verbraucher dieses Wissen nicht mehr unbedingt präsent hätten. „Wir wollen den grünen Berufszweig offen und nahbar zeigen und verdeutlichen: Wir wollen den Dialog mit der Gesellschaft“, unterstreicht Fritsche.

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