Artenschutz: Landwirte setzen weitere Maßnahmen
für mehr Biodiversität um

13. April 2016

Kreisverband lädt zum Runden Tisch zur Förderung der Artenvielfalt

Münster <WLV> Bereits zum dritten Mal haben die Münsteraner Landwirte zu einem Runden Tisch Artenschutz eingeladen. Vertreter der Landwirtschaft kamen in dieser Woche erneut mit Jägern und Imkern, Vertretern des Amtes für Grünflächen und Naturschutz der Stadt Münster, der NABU-Naturschutzstation, der Landwirtschaftskammer und der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft zusammen, um über weitere Maßnahmen zu sprechen, die dem Artenschutz dienen.

Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, stellte den Vertretern bereits umgesetzte Maßnahmen seitens der Landwirtschaft vor: Neben dem Einsatz von Wildrettern bei der Bestellung und Ernte der Felder, machen sich Landwirte gemeinsam mit der NABU Naturschutzstation für den Kiebitzschutz stark. Dies erfolgt, indem vor Feldarbeiten Nester der Kiebitze markiert und umgesetzt werden und betroffene Flächen erst nach Ende der Brutzeit bewirtschaftet werden. Bereits seit einigen Jahren setzen Münsteraner Landwirte – mittlerweile auf einer Fläche von 16 Hektar - auch auf bunte Blühstreifen an Feldrändern, die insbesondere Bienen und Insekten eine Heimat bieten und Wanderer und Radfahrer in strahlenden Farben erfreuen.

Für die heimischen Landwirte liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Schutz  der Artenvielfalt. Durch verschiedene Maßnahmen unterstützen sie den Artenschutz aktiv und arbeiten dabei mit allen für den Arten- und Habitatschutz relevanten Akteuren zusammen – dies wollen wir auch in Zukunft weiter fortführen. Der Runde Tisch ist dabei eine tolle Möglichkeit, sich mit Fachleuten zum Thema Biodiversität auszutauschen.“

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