Sparkassen Münsterland Giro: Radsportler rollen schon durchs Münsterland

26. August 2019

Veranstalter und Landwirte werben für gegenseitige Rücksicht

Münster <WLV> Jedes Jahr am 3. Oktober ist in Münster der Radsportfeiertag – dann rollen in Münster nochmal mehr Rennräder, Mountainbikes und Co. durch die Stadt und das Münsterland. Dabei beginnt die sportliche Betätigung der Radfahrer entlang der diesjährigen Strecke in Münster und durch den Kreis Steinfurt nicht erst am 3. Oktober. „Bereits Wochen vor dem 3. Oktober sind unsere Radrouten für die Profi- und Jedermannstrecken mit gelben Schildern gekennzeichnet. Viele Radfahrer fangen jetzt bereits an, auf der Strecke zu trainieren“, wissen Rainer Bergmann und Michael Zahlten als Organisatoren vom Sportamt Münster.

Das Großevent und die Vorbereitungen für den Giro fallen genau in die Zeit, in der die Landwirte mit letzten Erntearbeiten und der Bearbeitung ihrer Felder beschäftigt sind. „Wir werben deshalb für gegenseitige Rücksicht im Verkehr und dafür, die Straßen sauber zu halten, damit die Radsportler sicher passieren können. Wir hoffen auf Verständnis, wenn landwirtschaftliche Maschinen dieser Tage den Verkehr ein wenig verlangsamen“, erklärt Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. Die Münsteraner Landwirte unterstützen den Giro seit Jahren in enger Kooperation mit den Veranstaltern. In der Vergangenheit hatten Ortsgruppen zur Begrüßung der Radfahrer entlang der Zieleinfahrt mit prominenten Stroh-Kunstwerken für Aufmerksamkeit gesorgt.

In diesem Jahr wird der Landwirtschaftliche Ortsverband Sprakel zur Unterstützung der Radfahrer auf der Sprakeler Straße eine Aktion machen. „Am Sandruper Tor aus Strohballen werden wir die Radfahrer anfeuern und für Besucher am Streckenrand Deftiges vom Grill und kühle Erfrischung anbieten“, freut sich Georg Schulze Dieckhoff vom Ortsverband schon auf den 3. Oktober. Seit 2006 findet das Radrennen mit mehreren Tausend Radsportlern statt.

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