Susanne Schulze Bockeloh diskutiert Zukunft der Landwirtschaft in Berlin

23. September 2019

Oben auf der Agenda: Düngeverordnung, Gewässerschutz und gesellschaftlicher Wandel

Münster <WLV> Über 60 Kreis-, Regional- und Bezirksvorsitzende der Bauernverbände aus ganz Deutschland trafen sich kürzlich zu einem Austausch über agrarpolitische Themen in der Bundeshauptstadt. Als Vertreter für Westfalen-Lippe nahmen Susanne Schulze Bockeloh und Albert Rohlmann (Kreis Steinfurt) an dem Austausch teil. Bei dem Treffen, das der Deutsche Bauernverband (DBV) für die im Ehrenamt engagierten Bauern organisiert hatte, standen neben einem Meinungsaustausch mit dem DBV-Präsidenten Joachim Rukwied viele politisch drängende Fragen auf der Agenda.

„Von der Dünge-Verordnung und dem Gewässerschutz, über das Risikomanagement der Betriebe bis zu möglichen Veränderungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 – Umweltpolitik spielte in allen Diskussionsrunden eine große Rolle“, sagte Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, im Nachgang. „Gerade die gewachsenen gesellschaftlichen Anforderungen beim Tierwohl sind eine Herausforderung für die Nutztierhaltung in Deutschland. Hierzu haben wir diskutiert, wie es dem Verbraucher zu vermitteln ist, dass mehr Tierwohl in den Ställen auch mit höheren Kosten verbunden ist“, so Susanne Schulze Bockeloh weiter. Diese Fragen mündeten schließlich im Austausch über Verbandskommunikation in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels.

Am Abend kam es zum Zusammentreffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Die Kreisvorsitzenden nutzten die Gelegenheit, um sich mit ihr über aktuelle agrarpolitische Themen auszutauschen.

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