Wahlen des Landwirtschaftlichen
Kreisverbandes Paderborn:

Kreisverbandsvorsitzender
Hubertus Beringmeier wiedergewählt

Stellvertreter Eduard Gockel bestätigt

09. März 2018

Foto (von links nach rechts): Stehen an der Spitze des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn: Geschäftsführerin Imke Harbers, Vorsitzender Hubertus Beringmeier und sein Stellvertreter Eduard Gockel.

Paderborn/WLV (Re): Hubertus Beringmeier (56) steht weiterhin an der Spitze des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn. Dem Schweinehalter aus Hövelhof-Espeln schenkten im Rahmen der Kreisverbandsausschuss-Sitzung am Donnerstag (8. März) in Salzkotten-Scharmede seine Berufskollegen erneut das Vertrauen. Als Stellvertreter wurde Eduard Gockel (55), Milchviehhalter aus Paderborn, ebenfalls wieder gewählt.

Zum Hintergrund: Alle drei Jahre wählen die heimischen Landwirte ihre ehrenamtlichen Vertreter im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). Nach den Ortsverbandswahlen erfolgte nun die Wahl auf Kreisebene.

Dem Vorstand gehören neben dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter sowie der Kreisverbandsgeschäftsführerin Imke Harbers weiterhin an: Bernhard Bruns (Altenbeken-Schwaney), Markus Mönikes (Borchen-Dörenhagen), Norbert Becker (Büren-Steinhausen), Norbert Osdiek (Hövelhof-Espeln), Konrad Hennig (Bad Lippspringe), Josef Sander (Delbrück), Wilhelm Renneke (Lichtenau-Ebbinghausen), Ludger Busch (Paderborn-Wewer), Ulrich Wessel (Salzkotten-Niederntudorf), Richard Herbst (Bad Wünnenberg-Fürstenberg)  und Kornelia Wegener als Vertreterin der Landfrauen.

Der Vorstand des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes vertritt die verbandspolitischen Interessen auf Kreisebene von mehr als 2.000 Landwirten.

„Wir müssen unser Tun immer wieder erklären“

Beringmeier bedankte sich für die Wiederwahl und erläuterte: „Auch in Zukunft werden wir konsequent die berechtigten Interessen der Bauern vertreten.“ Große Aufgaben der Zukunft seien eine komplexer werdende Marktsituation, der Strukturwandel und die wachsenden Forderungen der Gesellschaft an eine umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. „Wir müssen unser Tun und unsere Leistungen immer wieder erklären“, so Beringmeier. „Die Menschen müssen verstehen, was wir Bauern tun.“ Er verdeutlicht hinsichtlich der Tierschutzdebatten, dass „wir uns Veränderungen nicht verschließen dürfen.“ Die Bauern müssten aktiv mitdiskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen“, nur so könne der Weg sein. Positiv hingegen sei das nach wie vor sehr große Interesse der Schweinehalter an der Initiative Tierwohl.

Große Sorge bereitet dagegen dem Berufsstand die von Osten heranrückende Afrikanische Schweinepest. Da die Gefährdung in besonderer Weise von der hohen Wildschweinpopulation ausgehe, appelliert Beringmeier an die Verantwortung von Landwirten und Jägern. Weiter bewegen die Bauern derzeit die Stalleinbrüche einiger Tierrechtsorganisationen. „Einbrüche sind Straftaten und keine Heldentaten“, bekräftigt der Vorsitzende: „Wer sich ohne Erlaubnis Zutritt zu Ställen verschafft, handelt kriminell und gefährdet bewusst die Tiere.“

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