Saisonarbeitskräte in Corona-Kirse riesiges Probelm

18. März 2020

Ruhr-Lippe (wlv). Die heimischen Bauern befürchten angesichts der Grenzschließungen wegen der Coronavirus-Krise einen akuten Mangel an Erntehelfern aus dem Ausland. „Das kann ein riesengroßes Problem werden", sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe (Kreis Unna, kreisfreie Städte Bochum, Dortmund, Hamm und Herne) Hans-Heinrich Wortmann.

„Die meisten Saisonarbeitskräfte auf deutschen Feldern kommen aus Ost- und Südosteuropa“, sagt der Landwirtevorsitzende und führt weiter aus: „Wenn die Grenzen dicht sind, bleiben diese Arbeitskräfte aus“. Besonders betreffen würde das die Bauernfamilien, die Saisonprodukte wie Spargel oder Erdbeeren anbauen würden. Wenn die notwendigen Erntehelfer zum Stechen des Spargels und zum Pflücken der Erdbeeren ausblieben, bleibe auch ein Großteil des Spargels und der Erdbeeren auf den Feldern. Genauso treffe es auch die Gemüsebauern. Zunächst sei die Pflanzarbeit und dann die Ernte des Gemüses auf den Feldern angesagt. Ohne ausländische Arbeitskräfte sei das Arbeitspensum nicht zu stemmen.

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Die Spargelernte ist ohne Saisonarbeitskräfte nicht zu bewältigen.

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