ASP-Ausbruch in Belgien - Biosicherheit hat oberste Priorität

17. September 2018

-wlv/mg- Kreis Steinfurt. In der vergangenen Woche ist bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Belgien (im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien) die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden. Der Fundort ist etwa 60 Kilometer von der deutschen und rund 120 Kilometer von der Nordrhein-Westfälischen Grenze entfernt.

Die ASP ist eine durch einen Virus hervorgerufene Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die bei Schweinen zumeist tödlich verläuft. Für Menschen ist das ASP-Virus ungefährlich.

Um einen Ausbruch der Seuche in der Region zu verhindern, hat Biosicherheit jetzt oberste Priorität. Wenn die Biosicherheit nicht funktioniert, sind die Hausschweinebestände massiv gefährdet. Der WLV-Kreisverband appelliert deshalb an alle Schweinhalter, den eigenen Betrieb komplett kritisch zu überprüfen und ggfs. zu optimieren: Umzäunung (evtl. mit Notzäunen/Bauzaun), Schwarz-Weiß-Bereiche einhalten (evtl. Desinfektionswannen aufstellen).

Merkblätter und alle Infos unter www.wlv.de bzw. www.fli.de.

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