Lanwirtschaftliches Erbrecht zieht Hunderte in die Stadthalle

30. Oktober 2014

Erben und vererben – Das ist ein besonderes Thema für viele Familien. Für landwirtschaftliche Betriebe hat das Thema eine zusätzliche Bedeutung, gilt doch in NRW die sogenannte Höfeordung, die eine besondere Regelung im Erbfall vorsieht.

Wie groß der Beratungsbedarf ist, zeigte sich an der voll besetzten Stadthalle Ahlen: Hunderte Landwirte waren mit ihren Frauen und Kindern der Einladung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, der Landwirtschaftlichen Buchstelle BSB GmbH sowie den Volksbanken im Kreis Warendorf gefolgt und nahmen an der Veranstaltung „Landwirtschaftliches Erbrecht – Fallstricke erkennen und umgehen“ teil.

Juristen und Steuerberater führten sehr detailliert durch die Thematik – untermauert von zahlreichen Fallbeispielen.

Deutlich wurde dabei vor allem: Erbrecht und Steuerrecht sind nicht immer miteinander vereinbar. Hier gilt es, die im Veranstaltungstitel zitierten „Fallstricke“ zu erkennen und durch Beratung maßgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten.

Die Botschaft der dreistündigen intensiven Veranstaltung kam an: Komplexe Erbregelungen sind kein Einzelfall, sondern betreffen aufgrund heutiger Betriebsstrukturen die meisten Landwirtsfamilien. Mit der Erbregelung sollte jeder Erblasser frühzeitig beginnen. Die besten Lösungen werden erzielt, wenn möglichst die ganze Familie in die Beratung einbezogen wird.  

 

 

Presse-Kontakt

Infos zum Erbrecht:

Kriesgeschäftsführer Dr. Matthias Quas sowie die Juristen Jana Niederhäuser, Anja Engelke und Hubertus Schmitte (WLV Münster)

Infos zum Steuerrecht

Steuerberater Georg Feldmann (BSB Beckum) und Norbert Lewe (BSB Warendorf)

Finanzwelt

Martin Weber, Vorstand Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf

Hermann Schimweg (Volksbank ASW),
Frank Hartmann (Volksbank Oelde, Ennigerloh),
Robert Butterschlott (Volksbank Beckum),
Bernd Schulze Kappelhoff (Vereinigte Volksbank Münster, Filiale Sassenberg)

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