Katholikentag: Ugandische Projektpartner gaben Einblicke in WLV-Projekt

14. Mai 2018

Johannes Röring im Gespräch mit Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth

Münster <wlv> Im Rahmen des Katholikentages in Münster begrüßte WLV-Präsident Johannes Röring Bischof Paul Ssemogerere und Father Hilary Muheezangango von der Diözese Kasanaensis unweit der ugandischen Hauptstadt Kampala. Beide sind hauptverantwortlich für das Uganda-Projekt, welches vor Ort seit Herbst 2014 mit Unterstützung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschafsverbandes umgesetzt wird. „Ich freue mich sehr, dass unsere ugandischen Projektpartner meiner Einladung zum Katholikentag gefolgt sind und wir den beiden Ugandern intensive Einblicke in das Leben und Arbeiten der Bauernfamilien in Westfalen-Lippe geben können“, sagte WLV-Präsident Johannes Röring am Rande des Katholikentages.

Höhepunkt des Aufenthaltes war ein Treffen mit Dr. Maria Flachsbarth, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das auf Bestreben des WLV-Präsidenten zustande gekommen war. Im Gespräch wurden neben Zielen und Inhalten des WLV-Uganda-Projektes auch Möglichkeiten erörtert, dieses mit erweiterten Schwerpunkten und erweiterter Zielgruppe fortzuführen. Beeindruckt zeigte sich die Staatssekretärin über die enge Vernetzung der Projektpartner und die unmittelbaren Einblicke, die die ugandischen Gäste gaben.

Im Rahmen einer Projekterweiterung ab Mitte 2018 soll der Ausbau der genossenschaftlichen Strukturen weiter vertieft werden, außerdem kommen weitere Schwerpunkte hinzu: Neben der Stärkung der Frauenrechte widmet sich das Projekt dann insbesondere auch dem umfangreichen Thema Eigentumsrechte (hier v.a. Erwerb von Landtiteln  und Eigentumssicherung). „Die Klärung von Eigentumsrechten ist für die ugandischen Bauern Voraussetzung, um überhaupt Landwirtschaft betreiben zu können. Erst die Eigentumssicherung bietet den Kleinbauernfamilien eine Perspektive, um langfristig planen zu können“, machte WLV-Präsident Johannes Röring deutlich. Auch die Mechanisierung von Kleinbauern durch Arrondierung oder Bildung von Maschinenringen soll in den kommenden Jahren verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Im Rahmen der Fortführung ist der Einbezug weiterer Dörfer und Bauernfamilien geplant, um die Vermarktungskapazitäten noch auszubauen.

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