WLV begrüßt Hilfsprogramm für dürregeschädigte Landwirte

22. August 2018

Münster <wlv> Nachdem heute Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) die langanhaltende Trockenheit der zurückliegenden Monate zu einem Witterungsereignis von nationalem Ausmaß erklärt hat, können Landwirte, die nachweislich in existenzbedrohendem Ausmaß von der Dürre betroffen sind, mit einer von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Nothilfe rechnen.

Dazu erklärt Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands:

 „Ich begrüße den Beschluss von Bund und Ländern, nachweislich in ihrer Existenz gefährdeten Betrieben 50 Prozent des entstandenen Schadens zu erstatten und zügig ein konkretes Verfahren zur Abwicklung der Nothilfe abzustimmen. Was die betroffenen Höfe jetzt brauchen, ist schnelle und unbürokratische Hilfe.

Genauso wichtig ist es, dass die Politik uns bessere Hilfen zur Selbsthilfe an die Hand gibt. Um in Zukunft besser für Extremwetterlagen gewappnet zu sein und einzelbetrieblich in guten Jahren besser Vorsorge treffen zu können für schlechte Jahre, brauchen wir die Möglichkeit zur Bildung einer steuerlichen Gewinnrücklage.“

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