Landwirtschaft kämpft für Fortschritte im Artenschutz

28. Mai 2020

Beringmeier: „Bundesumweltministerin zeichnet Zerrbild!“

Münster <wlv> Die Bauernfamilien in Westfalen-Lippe engagieren sich intensiv für den Schutz der Artenvielfalt in den heimischen Agrarlandschaften – und wollen dies auch künftig tun. Dies ist die Botschaft vieler Landwirtinnen und Landwirte aus der Region, die seit heute ihr Engagement für den Natur- und Umweltschutz in den sozialen Medien und auf der Internetseite www.offensive-nachhaltigkeit.de neu in der Öffentlichkeit präsentieren (#machenstattmeckern). Sie wollen damit ein Zeichen setzen gegen Tendenzen in der öffentlichen Berichterstattung, die der Landwirtschaft in oft einseitiger Form die Hauptverantwortung für den Rückgang bei vielen heimischen Arten zuweisen.

Zum Start der Aktion sagte Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), heute in Münster: „Erst vor wenigen Tagen hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei der Vorstellung des Berichts zur Lage der Natur 2020 den Rückgang bei vielen Insekten- und Vogelarten beklagt und auf die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen beim Artenschutz hingewiesen. Wir als Landwirte teilen diese Sorgen und Einschätzungen. Wir wehren uns aber entschieden gegen den von Ministerin Schulze verbreiteten Eindruck, die Landwirtschaft sei hauptverantwortlich für den Rückgang der Arten. Hier wird einseitig ein Zerrbild gezeichnet, das wir auch mit der neuen Präsentation unserer Aktivitäten widerlegen wollen.“

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